Künstlerische Leitung

Frank M. Raddatz ist Publizist, Dramaturg und Theaterregisseur. Als Dramaturg war er u. a. am Staatstheater Hannover, Staatstheater Stuttgart und am Düsseldorfer Schauspielhaus tätig. In dieser Zeit pflegte er enge Zusammenarbeit mit Heiner Müller, Frank Castorf, Dimiter Gotscheff, Jannis Kounellis, Theodoros Terzopoulos, Einar Schleef und Tadashi Suzuki. Er promovierte über Heiner Müller und gab zusammen mit Müller die Bücher „Zur Lage der Nation“ und „Jenseits der Nation“ heraus.

2002 übernahm er die künstlerische Leitung der internationalen Kooperation Mania Thebaia (Düsseldorf/ Epidaurus) und der Promethiade Athen – Essen – Istanbul – 2010. Von 2007 bis 2014 war er in der Chefredaktion von „Theater der Zeit“ tätig und arbeitet seither für „Lettre International“. Er ist außerdem Mitglied im Beirat von „Theater der Zeit“ und des Cultural Identity and Development Commitee/UNESCO des internationalen Theaterinstituts. 

Zuletzt war Raddatz als Dramaturg am Berliner Ensemble für Frank Castorf – Galilei Galileo – Das Theater und die Pest, tätig und lehrt derzeit an verschiedenen Universitäten. Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen zählen Werke zu Ästhetik, Literatur- und Theatertheorie. 

Artikel zum Thema Kunst und Anthropozän
Theater und Anthropozän, Lettre International 122, 2018, übersetzt ins Norwegische und Chinesische
Zukunftstheater, Lettre International, 2019

Vorträge Anthropozän und Theater
Oktober 2018 Shanghai (Ch) Tongji – Universität, Juni 2019 Delphi (Gr), Oktober 2019 Shanghai (Ch): Tongji – Universität, Januar 2020 Universität Greifswald.

FEATURE zum Thema Anthropozän und Literatur bei Max Frisch
18. November 2019, SWR: Der Berg rutscht – Max Frisch im literarischen Vorgarten des Anthropozän (55 min.)

Künstlerische Leitung

Antje Boetius ist Polar- und Tiefseeforscherin, Direktorin des Alfred Wegener Instituts, Helmholtz Zentrums für Polar und Meeresforschung und Professorin für Geomikrobiologie an der Universität Bremen.

Geboren 1967 in Frankfurt am Main studierte Antje Boetius von 1986-1992 in Hamburg und San Diego Biologische Ozeanographie und promovierte in 1996 über Tiefseemikrobiologie.

Nach Aufenthalten an verschiedenen Meeresforschungsinstituten etablierte sie von 2003 bis 2008 eine Arbeitsgruppe zur Erforschung Mikrobieller Habitate im Ozean am Max Planck Institut für Marine Mikrobiologie. Seit Ende 2008 leitet sie die Helmholtz-Max Planck Brückengruppe für Tiefseeökologie und -Technologie.

2009 erhielt Antje Boetius den hochdotierten Gottfried-Wilhelm-Leibniz Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft und wurde zum Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina gewählt sowie der Akademie der Wissenschaften und Literatur Mainz. Von 2010 bis 2016 war sie Mitglied des Wissenschaftsrates Deutschlands, seit 2013 ist sie Vorsitzende seiner Wissenschaftlichen Kommission.

Antje Boetius hat an 49 Expeditionen auf internationalen Forschungsschiffen teilgenommen und beschäftigt sich derzeit vor allem mit Fragen der Auswirkungen des Klimawandels auf die Biogeochemie und Biodiversität des Arktischen Ozeans. Sie hat dafür kürzlich den ERC Advanced Grant des Europäischen Forschungsrates erhalten, sowie eine Reihe von renommierten Preisen im In- und Ausland.

In 2011 hat sie ein umfassendes Sachbuch „Das dunkle Paradies“ über die Erforschung der Tiefsee gemeinsam mit ihrem Vater, dem Schriftsteller Henning Boetius veröffentlicht. 2018 erhielt sie den Communicator Preis des Stifterverbandes und der DFG. Im Oktober 2018 ist sie zudem mit dem Deutschen Umweltpreis ausgezeichnet worden.

Schon in jungen Jahren erlangte er Berühmtheit durch seine Verkörperung des Oskar Matzerath in Volker Schlöndorffs Verfilmung von Günter Grass‘ Roman „Die Blechtrommel“.

Es folgten Auftritte in Film und Fernsehen sowie Engagements an renommierten Theatern, unter anderem dem Comédie-Française, dem Berliner Ensemble, dem Renaissance-Theater sowie der Schaubühne. Bennent arbeitete mit zahlreichen international bedeutenden Theaterregisseuren wie Peter Brook, Robert Wilson, Heiner Goebbels, Thomas Langhoff, Einar Schleef, George Tabori und Heiner Müller zusammen.

Bennent ist in der szenischen Lesung „Requiem für einen Wald“ zu sehen.

Hannah Blank,1997 in Stendal geboren, studiert seit 2016 Schauspiel an der TRANSform Schauspielschule in Berlin. Bei der Szenischen Lesung „ACHTUNG! SIE VERLASSEN DEN HOLOZÄNEN SEKTOR“ spielt sie die Rolle der Gaia.

Nach dem Schauspielstudium am Konservatorium für Musik und Theater in Bern, trat die gebürtige Schweizerin, Claudia Burckhardt, ihr erstes Festengagement 1977 am Schauspielhaus Bochum unter Peter Zadek an.

Es folgten Engagements am Schauspiel Köln, am Staatstheater Stuttgart, am Luzerner Theater, am Schauspiel Hannover, sowie von 1996 bis 2006 am Düsseldorfer Schauspielhaus. Nach ihrem Umzug nach Berlin, spielte sie zunächst als Gast am Berliner Ensemble, ab 2011 dann als festes Ensemblemitglied.
Heiner Müller, B.K. Tragelehn, Dimiter Gotscheff, Adolf Dresen, Matthias Langhoff, Manfred Karge, Philip Tiedemann, Enrico Lübbe, Claus Peymann, Leander Haussmann, Robert Wilson – sind einige der Regisseure, mit denen Claudia Burckhardt über die Jahre gearbeitet hat.

Burckhardt war in den szenischen Lesungen „Achtung! Sie verlassen den holozänen Sektor“ und „Requiem für einen Wald“ zu sehen.

Irene Christ ist als Schauspielerin und Regisseurin tätig. Nach ihrer Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Rostock und am Mecklenburgischen Landestheater Parchim spielte sie unter anderem am Schauspielhaus Bochum, am Düsseldorfer Schauspielhaus, an der Volksbühne Berlin und am Staatstheater Kassel. Dabei arbeitete sie mit Regisseuren wie Dimiter Gotscheff, Leander Haussmann, Klaus Emmerich, Cornelia Crombholz, Thomas Schendel, Patrick Schlössser und Josh Fox zusammen. 

Zudem war Irene Christ in zahlreichen Rollen im deutschen, britischen und maltesischen Fernsehen und in mehreren Kinofilmen zu sehen. Auf der Insel Malta leitet Irene Christ die Theater-Company „Actinghouse Productions“. Sie lehrt an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin und ist Mentorin für junge Regie-Nachwuchstalente auf der Berlinale Talents und beim Edinburgh International Film Festival. Darüber hinaus leitet Irene Christ die „Psycho Comedians“, eine Theatergruppe in einer psychiatrischen Einrichtung.
Momentan spielt und inszeniert sie am Schlosspark Theater Berlin.

Alexander Gerner, geboren 1994 in Berlin, studiert Schauspiel  an der TRANSform Schauspielschule. Er wirkte bei der Inszenierung „Lysistrata“  (Regie: Janina Szarej) im Kleist Forum in Frankfurt an der Oder sowie in mehreren Werbefilmen mit. Bei der Szenischen Lesung „ACHTUNG! SIE VERLASSEN DEN HOLOZÄNEN SEKTOR“ spielt er die Rolle des Philosophen.

Von 1998 bis 2003 arbeitete der Architekt Thomas Gräbel in verschiedenen Architektur- und Stadtplanungsbüros in Berlin. 2003 trat er eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Architektur- und Planungstheorie an der Fakultät für Architektur und Landschaft der Leibniz Universität Hannover an. Seit 2009 ist Gräbel selbstständig in Hamburg tätig. Zusammen mit Hille von Seggern und Sabine Rabe ist er Teilhaber der arge studio urbane landschaften_bildung, wo er u.a. als Moderator für Kinder- und Jugendprojekte in Erscheinung tritt. Seit 2016 lehrt Gräbel zudem an der Leuphana Universität Lüneburg.

Mark Lammert wurde 1960 in Berlin geboren und ist als Bühnenbildner und Maler tätig.
Seit 1993 kreiert er Bühnenräume u.a. in Berlin, Lissabon, Paris, Athen/Epidaurus, Genf und Stuttgart.
Seit 2011 ist Lammert Professor für Malerei und Zeichnung an der Universität der Künste Berlin und seit 2015 Mitglied der Akademie der Künste Berlin. Lammert wurde 1993 mit dem Käthe-Kollwitz Preis ausgezeichnet. Seine Werke waren bei zahlreichen Ausstellungen (Fundação Calouste Gulbenkian, 2005, Notation, 2008/09, Benjamin und Brecht, 2017) sowie im Centre national des arts plastiques (CNAP) in Paris und der Sammlung Kramarsky in New York zu sehen.

Katrin Möller wurde 1963 in Mecklenburg geboren. Sie studierte Biologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und setzt sich seit 1988 in Eberswalde mit dem Thema Waldschutz auseinander.

Katrin Möller promovierte 1995 bei der Sektion Forstwissenschaft an der TU Dresden in Tharandt.

Seit 2004 leitet sie das Fachteam Waldschutz an der Landesforstanstalt Eberswalde. Dies umfasst insbesondere die Beratung von Förstern und Waldbesitzern sowie der lokalen Behörden zu allen Fragen des Waldschutzes. Schwerpunktmäßig beschäftigt sie sich mit Insekten und der Frage, welche Arten, wo und wann Schäden anrichten können und was für Maßnahmen diesbezüglich getroffen werden sollten. Ein persönliches Lieblingsthema von ihr sind die natürlichen Gegenspieler der Schadinsekten: Ameisen, Schlupfwespen und Raupenfliegen.

Über ihre Arbeit berichtet sie in der szenischen Lesung „Requiem für einen Wald“.

Marvin Münstermann sammelte erste schauspielerische Erfahrungen am Landestheater Dessau im Alter von 13 Jahren, wo er in „Me and my Girl“, „Die Entführung aus dem Serail“ und „Faust“mitwirkte.

In der Zeit von 2007 bis 2014 absolvierte er eine Musicalgesangsausbildung bei Günther Bernhardt in Leipzig und spielte in diversen freien Musicalproduktionen mit.  Der Ausbildung folgte ein Schauspielstudium an der Filmschauspielschule Berlin, welches er 2018 erfolgreich abschloss.

Seit 2015 war Marvin Münstermannim BlackBoxx Theater Berlin unter anderemin „Fluchtgedanken“, „Fegefeuer in Ingolstadt“, „Sissy Murnau“ und „Heile Welt“ zu sehen. Zudem wirkte er in zahlreichen Kurzfilmen mit und spielte unter anderem an der Schaubühne Berlin („Die italienische Nacht“) und am Theater Naumburg („Der Diener zweier Herren“).

Seit letztem Jahrist er am Schlosspark Theater Berlin tätig, wo er in „Ruhe! Wir drehen!“ mitspielte.

Bei der Szenischen Lesung „ACHTUNG! SIE VERLASSEN DEN HOLOZÄNEN SEKTOR“ spielt er die Rolle des Ödipus.

Sabine Rabe ist Freiraumgestalterin. Von 1996-2002 war sie bei lad+ landschaftsarchitektur diekmann in Hannover tätig. In den Jahren 2005-2012 arbeitete sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Freiraumentwicklung der Leibniz Universität Hannover. 2009 gründete sie das Büro osp urbanelandschaften, aus dem 2012 rabe landschaften hervorging. Gemeinsam mit Hille von Seggern und Thomas Gräbel ist sie Teilhaberin der arge studio urbane landschaften_bildung. In den Jahren 2012-2014 hatte Rabe zudem eine Vertretungsprofessur für „Grün- und freiraumplanung“ an der RWTH Aachen inne.
 Seit 2019 ist sie Mitglied Arbeitskreis Stadtentwicklung der AK Hamburg.

Kathrin Röggla (*1971, Salzburg) lebt als Schriftstellerin in Berlin.

Sie veröffentlichte viele Prosabände, zuletzt „Nachtsendung. Unheimliche Geschichten“ (2016), Essays wie „Die falsche Frage. Über Theater, Politik und die Kunst, das Fürchten nicht zu verlernen“ (2015) zahlreiche Theatertexte, zuletzt „Normalverdiener“ (2017), und Hörspiele, zuletzt „Verfahren“ (WDR/BR, Januar 2020), das sich mit dem Gerichtsverfahren zu den Verbrechen des NSU auseinandersetzt.

Als Kunstschaffende zwischen den Medien produzierte sie auch einen Dokumentarfilm (ZDF 2012), arbeitete installativ und kuratierte eine Ausstellung mit dem Titel „Der Elefant im Raum“ in der Akademie der Künste (2019).

Für ihre literarischen Arbeiten wurde sie mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Arthur-Schnitzler-Preis (2012) oder dem „Nestroy“ für das beste Theaterstück (2011).

Kathrin Röggla ist Mitglied der Darmstädter Akademie für Sprache und Dichtung, der Bayerischen Akademie der schönen Künste, sowie der Akademie der Künste in Berlin, deren Vizepräsidentin sie seit 2015 ist.

www.kathrin-roeggla.de

Daniela Seel, geboren 1974 in Frankfurt am Main, lebt als Dichterin und Verlegerin von kookbooks in Berlin.

Daneben arbeitet sie u.a. als freie Lektorin, unterrichtet Sprachkunst in Wien und übersetzt, zuletzt u.a. Robert Macfarlane (Die verlorenen Wörter, Matthes & Seitz Berlin 2018) und Lisa Robertson. Sie ist aktiv beim gemeinnützigen KOOK e.V. tätig, für den sie zuletzt 2018 das Literatur-Performance-Festival KOOK.MONO kuratierte. Zahlreiche internationale Auftritte und Kollaborationen, u.a. mit dem Illustrator Andreas Töpfer, dem Tänzer David Bloom und den Musiker*innen Roland Dahinden und Hildegard Keeb.

Daniela Seel veröffentlichte die Gedichtbände „Ich kann diese Stelle nicht wiederfinden“, kookbooks 2011, „Was weißt du schon von Prärie“, kookbooks 2015, und „Auszug aus Eden“, Verlag Peter Engstler 2019, sowie gemeinsam mit Frank Kaspar das Radiofeature „Was weißt du schon von Prärie, SWR/DLF 2015. 

2016 gab sie gemeinsam mit Anja Bayer und in Kollaboration mit dem Deutschen Museum „Die Anthologie all dies hier, Majestät, ist deins. Lyrik im Anthropozän heraus.

Für ihre Arbeiten erhielt sie u.a. den Friedrich-Hölderlin-Förderpreis, den Kunstpreis Literatur von Lotto Brandenburg und den Mondseer Lyrikpreis sowie den Spitzenpreis beim ersten Deutschen Verlagspreis 2019.

Meiting Shi, geboren in Nanchang, Volksrepublik China, ist Pädagogin und Performerin. In der Vergangenheit initiierte sie mehrere theaterpädagogische Projekte mit Kindern in Deutschland und China. Sie arbeitete zudem mit dem chinesischen Dichter Yang Lian und dem Ethnologen Michael Oppitz zusammen.

Meiting Shi ist in der szenischen Lesung „Requiem für einen Wald“ zu sehen.

Sonnhild Trujillo, 1997 in der Nähe von Neustadt a.d. Weinstraße geboren, lebt seit 2016 in Berlin. Sie studiert dort Schauspiel an der TRANSform Schauspielschule. Sonnhild Trujillo trat zudem bei mehren Inszenierungen der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin sowie in einem Musikvideo der israelischen Sängerin Nora Erz auf. Daneben arbeitet sie als Model. Bei der Szenischen Lesung „ACHTUNG! SIE VERLASSEN DEN HOLOZÄNEN SEKTOR“ spielt sie die Rolle der Wissenschaftlerin.

Prof. i.R. Dr.-Ing. Hille von Seggern ist Architektin, Stadtplanerin und Landschaftsplanerin. Sie ist im Vorstand der von ihr mit Timm Ohrt gegründeten Stiftung „AlltagForschungKunst“ in Hamburg.

Sie arbeitet künstlerisch als Hille von Seggern & Timm Ohrt  Alltag-Forschung-Kunst/HH, ist im Vorstand vom STUDIO URBANE LANDSCHAFTEN/H/HH, arbeitet in Forschungs- und Praxisprojekten in Studio urbane Landschaften – Arbeitsgemeinschaften sowie als Senior Advisor bei Rabe Landschaften, Hamburg.

Von 1982 bis 2012 führte sie mit Timm Ohrt das Büro Ohrt-von Seggern-Partner, Architektur-Städtebau-Stadtforschung. Von 1995 bis 2008 war sie Professorin für Freiraumplanung, Entwerfen und urbane Entwicklung an der TU Hannover und gründete dort 2005 – zusammen mit Julia Werner das STUDIO URBANE LANDSCHAFTEN als interdisziplinäres Netzwerk und Think-Tank für Lehre-Forschung-Praxis. Nach ihrem Studium in Braunschweig und Darmstadt war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin, in mehreren Büros und seit 1974 freiberuflich tätig. Promotion 1982. Sie ist Mitglied in der SRL und der DASL und war von 1989 bis 1993 Bundesvorsitzende der SRL.

Leopold von Verschuer, zweisprachig aufgewachsen in Brüssel, bewegt sich zwischen Theater, Literatur und Radiokunst.

Seine Vorliebe gilt den schrägen Sounds „unmöglicher“ Texte, die er als Schauspieler, Regisseur und Übersetzer im deutschen und französischen Sprachraum realisiert. Seine Übersetzungen aus dem Französischen erscheinen im Alexander Verlag, Theater der Zeit und Verlag Matthes & Seitz.

Eine besondere Zusammenarbeit verbindet ihn mit den Autoren Valère Novarina (seit 1994) und Kathrin Röggla (seit 2001).

Er spielte und inszenierte u.a. in Köln, Paris, Avignon, Wien, Graz, Lissabon, Düsseldorf, Mülheim, Zürich, Genf, Lausanne und Berlin.

Hörspiele realisierte er für den Bayrischen Rundfunk und Deutschlandradio Kultur, zuletzt 2018 den Dreiteiler „Die Rede an die Tiere“ von Valère Novarina und 2019 das Lyrik-Hörspiel „Luna Luna“ von Maren Kames.

Von Verschuer war in den szenischen Lesungen „Achtung! Sie verlassen den holozänen Sektor“ und „Requiem für einen Wald“ zu sehen.